GRUNDLAGEN DES STAND UP PADDELINGS

THEMA „ALTER“: AB WELCHEM ALTER KANN ICH EIN SUP MIETEN?

Ab einem Alter von 16 Jahre kannst du bei uns ohne Begleitung eines Erwachsenen ausleihen.

THEMA „WETTER“: BEI WELCHEM WETTER FINDEN VERMIETUNGEN NICHT STATT?

Unsere SUP Vermietungen finden bei jedem Wetter statt. Bei Gewitter müssen wir die Wasseroberfläche verlassen und wir verlängern die Vermietung für die Dauer der Unterbrechung. Bei totalem Abbruch bieten wir einen Ersatztermin an.

THEMA „VERMIETUNG“: WANN SOLLTE ICH ZUR VERMIETUNG ERSCHEINEN?

Sei bitte  spätestens 15 Minuten vor Vermietungsbeginn am ausgemachten Ort. Der Ort ist zusätzlich in der Bestätigungsmail zu finden.

THEMA „VOR UND NACH DER VERMIETUNG“: WO KANN ICH MEINE KLAMOTTEN LASSEN?

Kann ich auch duschen?
Bei uns gibt es leider keinerlei Möglichkeit deine Klamotten und/ oder Wertgegenstände zu verstauen, daher bitten wir dich diese entweder direkt im Auto am Parkplatz zu lassen oder via einem Drybag mit aufs Board zu nehmen. Duschen gibt es leider nicht.

THEMA „BEZAHLUNG“: WIE KANN ICH BEZAHLEN BZW. WELCHE ZAHLUNGSMETHODEN WERDEN AKZEPTIERT?

Wir haben auf bargeldlose Bezahlung umgestellt. Bitte bringe deine EC-Karte mit. In Ausnahmesituationen akzeptieren wir auch Bargeld (wenn passend).

THEMA „KLEIDUNG“ - WIR VERMIETEN DIESE LEIDER NICHT. DAHER - WAS SOLLTET IHR MIT WETTERBERÜCKSICHTIGEND MITBRINGEN?

Kleidung

  • Badebekleidung, Badehose, Bikini, Board Short

  • Oberteil als Sonnenschutz: Lycra, Rashguard

  • Brillenband für Brillenträger


Kälteschutz 

  • Neoprenshirt, Neofleece

  • Neoprenschuhe, alte Turnschuhe die nass werden dürfen, Badeschuhe (auch bei Schönwetter empfohlen)

  • Neoprenanzug

Sonnenschutz

  • (wasserfeste) Sonnencreme

  • Sonnenhut, Kappe

  • Sonnenbrille (mit Brillenband)

Deine Frage ist nicht dabei? Dann sende uns doch einfach eine E-Mail und wir beantworten sie gerne.

Noch nie auf dem Bord gewesen? Kein Problem. Im folgenden Artikel beschreiben wir, was du beachten solltest und warum du SUP in jedem Fall mal ausprobieren solltest. Wer kennt sie nicht, die Leute, die da auf ihren Boards auf der Alster stehen und sich mal langsam mal schneller fortbewegen.

 

Aber ist das überhaupt ein richtiger Sport? Und wenn ja, kann ich das auch? Wie funktioniert das überhaupt und komme ich leicht wieder auf das Board? Wenn du dich fragst, wie du genauso so entspannt wie diese Paddler sein kannst, lies dir gern diesen Artikel durch.

Was diese Paddler da auf ihren Brettern machen ist keine Raketenwissenschaft. Man nennt den Sport Stand Up Paddling oder kurz SUP. Im Folgenden erwartet dich eine ausführliche Anleitung mit allem, was ein Einsteiger über SUP wissen muss.

Das Stand Up Paddle Board

        Gewicht:

  • 7 kg bis zu 20 kg, 90 % der Boards sind aufblasbar

         Länge:

  • < 275 cm für schnelle Wendungen und Wellenreiten sowie Kinder eingesetzt

  • 275 cm - 365 cm der Allrounder für Seen, Flüsse kleinere Wellen

  • > 380 cm für Touring oder Racing, hohe Geschwindigkeiten, Einbußen in Wendigkeit und Standsicherheit

Zur Vorbereitung an Land

Vorbereitung

  • Board auf flacher Oberflache ausrollen

  • Schlauch an Pumpe anschließen

  • Ventilverschluss am SUP Board entfernen

  • Schlauch durch drehen an Ventil befestigen

  • Board aufpumpen (ab 12 PSI Druck bis maximal 15PSI), genauer Wert steht auf dem Ventilring/ der Bedienungsanleitung

  • Schlauch wieder abziehen und Ventil schließen

Finne anbringen

Zum Geradeausfahren und zur besseren Stabilität des Boards im Wasser bei leichtem Wellengang, sorgt die sogenannte Finne dafür, dass das Board nicht umkippt. Die Finne  welche meist aus Kunststoff besteht, muss vor der Fahrt an der Unterseite des Boards eingeschoben und mit einem Sicherungsstift fixiert werden. Natürlich gibt es auch hier je nach Level und Fahrziel Unterschiede.

Paddellänge einstellen

Ein zu langes Paddel kann zu Schulterproblemen führen, ein zu kurzes Paddel  zu Lenden und Rückenproblemen.

Zur optimalen Kraftübertragung dient folgende Faustformel:  Paddellänge = Körpergröße +- 20cm

Leash befestigen

Die Leash dient als Halteleine und wird jeweils am Heck sowie am Knöchel befestigt. Diese Leine ist eine unabdingbare Sicherheitsmaßnahme  und dient dazu, dass das SUP Board nicht mit der Strömung wegschwimmt nachdem man unfreiwillig ins Wasser gefallen ist.

Rauf aufs Board und die Reise beginnt

Die ersten Schritte für SUP-Einsteiger

  1. Board auf den Steg legen und Leash anbringen

  2. Board in das Wasser legen, mit der Vorderseite in Richtung Ufer, sodass die Finne nicht beschädigt wird

  3. Mit den Knien auf das Board setzten, etwa auf die Mitte des Brettes auf Höhe der Tragegriffe

  4. Etwas vom Steg wegpaddeln, sodass man nicht auf den Steg fällt oder in seichtes Wasser

  5. Füße stehen parallel und schulterbreit zueinander

  6. Paddel quer vor den Körper legen und mit den Händen darauf abstützen

  7. Blick auf einen Punkt richten und darauf fokussieren

  8. Nun die Füße nacheinander aufsetzten je breiter umso stabiler, dabei das Gesäß nach hinten verlagern

  9. Oberkörper bei stabilen Hüften aus der Hocke heraus vorsichtig aufrichten

  10. Beim Aufstehen kann das Paddel zum Ausbalancieren genutzt werden

Der richtige Stand

  • Wie beim Aufstehen bleiben die Füße parallel und schulterbreit auseinander

  • Der Blick ist nach vorne gerichtet in Höhe der Trageschlaufe

  • Knie sind leicht gebeugt das bringt Stabilität und kann kleine Wellen ausgleichen

  • Korrekte Position wenn Vorderteil des Boards nicht über Wasser und das hintere Ende nicht Unterwasser liegt

Das korrekte Paddeln

  • Optimale Kraftübertragung und Stabilität wird durch das  Kräftedreieck aus Zug, Druckarm sowie Oberkörper realisiert

  • Mit oberem Arm (Druckarm) senkrecht über dem Paddel angreifen, Arm nicht durchstrecken

  • Mit unterem Arm (Zugarm) das Paddel unter dem Griff angreifen, Arm bleibt fast gestreckt

                                                                           3 Phasen des Paddelschlags:

  1. Einstechphase, Paddel so weit wie möglich seitlich vor dir ins Wasser stechen und komplett eintauchen

  2. Zugphase, Paddel senkrecht und möglichst nah am Board nach hinten ziehen bis Höhe der Füße erreicht

  3. Rückholphase, mit Druckarm Paddel aus Wasser ziehen, Paddel um 90° drehen und nach vorne zurückführen

    Tipp: Stelle dir vor, das Board an das Paddel zu ziehen, nicht umgekehrt!

Die Paddelseite wechseln

  • Zunächst mit oberem Arm das Paddel loslassen

  • Zugarm hebt das Paddel nach vorne und rutscht nach oben auf den Griff

  • Vorhige Druckarm an den Paddelschaft bewegen

Das Board drehen

  • Paddel auf „falscher“ Seite einstechen und im Halbkreis zu Boardspitze ziehen

  • Paddel auf anderer Seite einstechen und Bogen zum Heck ausführen

Raus aus dem Wasser

  • Wieder in die Hocke gehen

  • Am steg festhalten und beide Hände darauf legen

  • Zuerst mit dem Gesäß auf den Steg um Wegschieben des Boards zu verhindern

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